Station 1: Bremen
Dort traf der bisherige Tabellenführer aus München auf "Lemkes" SV Werder Bremen. Dass besagter Lemke in Bremen noch seine Finger im Spiel hat, bekam wohl vor allem U*i Ho*n*ß zu spüren. Einem Spießrutenlauf kamen die Reaktionen der Bremer Fans zwar nicht gleich. Allerdings muss der U*i dennoch ein ganz dickes Fell besitzen, um so etwas, in jetzt nahezu jedem Stadion der Liga, wegstecken zu können. Diesen Zuschauern wurde aber ein interessantes und ereignisreiches Spiel, mit Aluminiumtreffern hüben wie drüben geboten. Am Ende stand es jedoch durch rein brasilianische Torschützen 1:1 und somit auch der Punktverlust für den ehemaligen Tabellenführer aus M*nch*n.
Station 2: Schlacke
Im Duell der Verfolger kam es durch ein 0:0 Unentschieden zwischen dem Gast aus Leverkusen und Schlacke ebenfalls zu einer Punkteteilung. Dabei musste der große Ruuuudi zum ersten Mal erfahren, wie es sich ohne Sieg lebt. Das war nach den überaus erfolgreichen Vorwochen ja beinahe schon ein historisches Ereignis. Das Tohuwabohu um Christoph Daum hatte sich im Umfeld dagegen schon spürbar gelegt. Erwähnenswert ist aber sicherlich dennoch, dass Andreas Möller auch in diesem Spiel noch nicht seinen ersten Bundesligatreffer im neuen Dress erzielen konnte. In der nächsten Woche darf er sich nun auf dem Betzenberg versuchen, wo Brehme hoffentlich weiterhin soviel, beinahe übermenschliches Glück, besitzt.
Station 3: Unterhaching
Dort konnte der Verfolger aus Hamburg ebenfalls nicht dreifach punkten und verlor gar die Partie beim Tabellenletzten aus Haching. Dabei tauchte auch das fast in Vergessenheit geratene Phantom der späten Gegentore beim HSV wieder auf. Denn erst in der 90. Spielminute konnte der junge Spizak mit einem Traumtor den Sieg für die Hachinger perfekt machen. Der HSV bekam somit den Unterschied zwischen Juve und der Spielvereinigung Unterhaching deutlich zu spüren...
Station 4: Dortmund
Das war ganz eindeutig die bitterste Station unter allen. Nach einer wirklich schlechten 1. Halbzeit und einem 0:1 Rückstand zur Pause, berannte der BVB im zweiten Durchgang unentwegt das Gehäuse der Lauterer. Allerdings ohne Erfolg, wobei sich insgesamt vor allem Top-Torjäger (!) Heiko Herrlich als Großmeister im Auslassen von Großchancen herauskristallisierte. Gleich 5 gute Einschussmöglichkeiten ließ er ungenutzt. Die Brehme-Truppe konnte ihrerseits nach einem Anfängerhaften Fehler des BVB kurz vor Spielschluss, ihre 2 (!) Torchance des Spiels zum völlig glücklichen Siegtreffer eiskalt verwandeln. Der BVB gewann in diesem Spiel wohl nur an Erfahrung und die Lauterer eben äußerst glücklich. Und wenn Zauberlehrling Brehme das Glück auch weiterhin so hold bleibt, ist für seine Mannschaft alles möglich. Ob aber auch bei dieser Spielweise??? Immerhin waren sie neben der Hertha der große Gewinner dieses Spieltags und machten einen Sprung vom 9. auf den 4., vormals vom BVB besetzten, Tabellenplatz.
Der Spielverderber gastierte in: München