Gebt ihm eine Chance
Julian Schieber ist ein Strahlemann. Er lacht viel, ob nun auf der Bank oder auf dem Platz. Bei Facebook gibt er sich sympathisch und äußert sich auch nach den vielen Spielen, in denen er nicht zum Einsatz kommt, stets motiviert. Seine Postings wirken zudem so, als fühle er sich hundertprozentig als Teil dieser Mannschaft. Beispiel gefällig? "Viertelfinale: geil!" hieß es am Mitwoch. Gegen Hannover hat Schieber sein erstes Bundesliga-Tor im schwatzgelben Trikot erzielt. Es könnte alles so schön sein, wenn es nicht viele Menschen besser wissen wollen und ihn zum Fehleinkauf degradieren. Und womit? Mit Unrecht.
07.03.2013 · Redaktion