Große Klappe, viel dahinter
Es ist schwierig, über Kevin Großkreutz zu schreiben, ohne längst Bekanntes oder gar Unmengen an Klischees wiederzukäuen: Der heimatverbundene Dortmunder Jung aus dem wenig glamourösen Stadtteil Eving, der sich und seinen Eltern nun genau dort ein Haus gekauft hat, der noch bis vor kurzem selbst auf der Tribüne stand und der Gelsenkirchener Vereine - vorsichtig umschrieben - nicht ganz so knorke findet. Und - achja - der natürlich immer für einen flotten Spruch zu haben ist und dem damit nicht unbedingt bei allen deutschen Fußballfans dieselbe Sympathie entgegenschlägt, wie das in Dortmund der Fall ist. Irgendwie hat man das alles schon gelesen und Kevin Großkreutz' Geschichte ist mehr oder weniger Teil des Allgemeinwissens geworden. Oder?
14.06.2011 · Arne