Leverkusener Allerlei
Leverkusen, Leeeverkusen, Lever – kuuusen, irgendwie kann man es so oft sagen, wie man will, es kommt keine echte Begeisterung für den Gegner aus der Pillenstadt auf. Jede Saison wieder muss man in diesen Vorort von Köln, der nicht mal einen Hauptbahnhof besitzt. So verschlägt es einen immer wieder nach Leverkusen Mitte, an einen Bahnhof, der vom Spannungsgehalt her ohne weiteres mit solchen Oasen der Erlebnisbahnhöfe wie Stendal, Bad Oeynhausen oder Mühldorf mithalten kann. Von dort aus marschiert man durch einen Park zur mittlerweile von außen sehr schicken Arena. Die Autofahrer haben zu diesem Zeitpunkt schon den Kampf um einen Parkplatz im nahen Wohngebiet entweder gewonnen oder entnervt verloren. Dieses futuristisch anmutende Gebilde neben der Autobahn mutet dabei etwas an wie eine Einkaufspassage, in der nach 20 Uhr nichts mehr los ist. Vor dem Gästeblock sieht man dann auch mit etwas Glück das erste Mal so etwas wie Anhänger von Bayer Leverkusen.
13.01.2011 · Redaktion