Eigentlich war alles angerichtet: Am Dortmunder Horizont zeichnete sich ein echtes Traumduo ab. Neben Kosta Karetsas hätte auch Said El Mala im BVB-Trikot stürmen können. Doch am Ende ist der Transfer geplatzt. Der Kölner bleibt beim Effzeh.
Der 1. FC Köln hat auch das laut Sky Sport vierte Angebot von Borussia Dortmund abgelehnt. Damit findet die Saga um El Mala ein Ende. Geschäftsführer Sport Lars Ricken bestätigte dies gegenüber der Funke Mediengruppe:
Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.
Damit ist klar: Said El Mala kommt nicht zu Borussia Dortmund, sondern bleibt in Köln. Dabei sollen sich der Spieler und der BVB im Hintergrund bereits einig gewesen sein. Borussia Dortmund soll rund 50 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen geboten haben. Die eigene Schmerzgrenze wollte man anschließend jedoch nicht noch einmal überschreiten.
Gegenüber Bild erklärte Carsten Cramer den geplatzten Transfer:
Wir haben gemeinsam und bewusst entschlossen, keine weiteren Gebote abzugeben. Wir hatten ein Angebot abgegeben, das wir für sehr wertvoll hielten. Während wir jede sportliche Ambition haben, ist es uns wichtig, dass finanzielle Vorsicht nicht vernachlässigt wird.
Eine reine Verhandlungstaktik dürften diese Aussagen wohl nicht gewesen sein. Genau darüber hatten einige Fans im Netz spekuliert. Stattdessen soll beim BVB bereits ein Plan B bereitliegen. Mit mehreren Spielern befindet sich der Verein angeblich in Gesprächen. Das geht aus verschiedenen Medienberichten hervor.
In den sozialen Medien setzte sich derweil schnell die Meinung durch, dass es die richtige Entscheidung der Dortmunder Verantwortlichen gewesen sei, die Verhandlungen zu beenden. Unter Videos des 1. FC Köln wurde der Verein teilweise heftig kritisiert. Kölner Fans sprachen wiederum von „heulenden Dortmundern“. Über die Verhandlungsführung beider Parteien lässt sich also weiterhin trefflich spekulieren.
Fest steht: Der Transfer ist vom Tisch. Was bleibt, ist ein unrühmliches Ende. Aus dem geplanten Transfer-Coup wird damit nichts – und aus dem Traumduo Karetsas/El Mala ebenfalls nicht.