Handballdamen gegen Buxtehude

Von einem ungefährdeten Heimsieg und einer Losfee

Man sieht Lisa Antl beim Sprungwurf. Der Ball befindet sich in ihrer rechten Hand.
Bild: BVB/Pleye

Nach einem Wochenendtrip nach Norwegen und einem Sieg der Dortmunderinnen bei Sola HK kam heute zum fünften Ligaspieltag der Sportverein aus Buxtehude nach Dortmund. Kay Rothenpieler konnte erneut verletzungsbedingt nicht aus dem Vollen schöpfen. Eine positive Nachricht gab es dennoch: Lena Hausherr war nach ihrer Verletzungsodyssee beim Aufwärmprogramm dabei, stand allerdings nicht im Aufgebot. Es war jedoch schön zu sehen, wie sie auf dem Parkett gestrahlt hat. 

Man sieht Lena Hausherr. In ihrem Gesicht kann man ihre Freude sehen, wieder auf dem Feld zu stehen.
Lena Hausherr stand beim Aufwärmen wieder auf der Platte · BVB/Pleye

Die Aufgabe für Schwarzgelb war heute klar: man wollte sich mit einem Sieg oben in der Tabelle festsetzen.

Erste Halbzeit

Die Handballdamen starteten im Tor mit Sarah Wachter und auf dem Feld mit Lisa Antl, Alina Grijseels, Dana Bleckmann, Laetitia Quist, Alieke van Maurik sowie Kelly Vollebregt.

Die Gäste aus Buxtehude hatten die erste Offensivaktion, verwandelten diese und stellten auf 0:1 (1.). Die Borussinnen antworteten mit einer Bude von Lisa Antl und glichen zum 1:1 aus (2.). Und mehr noch: durch einen Querbalkentreffer kamen die Dortmunderinnen in Ballbesitz und gingen durch Alina Grijseels mit 2:1 in Führung (2.). Doch Buxtehude blieb hartnäckig und drehte das Spiel auf 2:4 (6.). Die Borussinnen blieben allerdings aufmerksam und starteten einen Lauf. Durch eine Bude von Dana Bleckmann, zwei Hütten von Lisa Antl und einem Treffer von Kelly Vollebregt konnte auf 6:4 gestellt werden (10.).

In der 11. Minute musste Alina Grijseels jedoch unnötigerweise für zwei Minuten auf der Bank pausieren. Die Gäste konnten die Überzahl aber nicht richtig nutzen und kamen nur auf 6:5 heran (12.). Aufgrund konsequenter Offensivaktionen und einer starken Parade von Sarah Wachter führten Borussias Handballdamen nach 17 Minuten mit 10:6.

Die Mannschaft des Ballspielvereins spielte konzentriert weiter und erhöhte durch einen verwandelten Siebenmeter von Alina Grijseels (20.), einem Sprungwurf von Guro Nestaker (21.) und zwei Treffern von Lara Egeling (22. und 23.) auf 14:6.

In der 27. Minute waren die Borussinnen erstmals in dieser Partie mit zehn Buden vor, nachdem Alina Grijseels zum 17:7 traf. Bis zum Pausenpfiff klingelte es noch vier Mal, sodass man mit einem 18:10 in die Kabine ging.

Man sieht Alex Popp, wie sie eine Kugel weiterreicht.
Losfee Alex Popp beim Ziehen der nächsten Pokalrunde · BVB/Pleye

Die Halbzeitpause wurde heute genutzt, um die nächste Runde im DHB-Pokal auszulosen. Als Losfee wurde kurzerhand Alex Popp aus dem Frauenfußballbereich berufen. Sie zauberte und bescherte Schwarzgelb ein Heimspiel gegen Göppingen.

Zweite Halbzeit

Die Borussinnen schienen ambitioniert aus der Pause zu kommen, sodass sie durch zwei starke Paraden von Nicole Wiggins Sancho und Treffern von Merel Freriks mit 21:10 davon zogen.

Die Gäste aus Buxtehude bemühten sich, doch sie kamen aufgrund solide spielender Dortmunderinnen nicht mehr entscheidend heran. So stand nach 42 Minuten ein 25:15 auf der Anzeigetafel.

Kay Rothenpieler muss mit dem Auftritt seines Teams zufrieden gewesen sein, so nahm er bis zur 48. Minute noch keine Auszeit, die Gäste hingegen drei.

Man sieht Nora Lueg bei einer Spielszene. Im Hintergrund ist Kay Rothenpieler zu erkennen.
Nora Lueg erzielte heute ihren ersten Treffer in der Bundesliga · BVB/Pleye

Schwarzgelb knackte die 30er-Marke in der 53. Minute, als Lara Egeling zum 30:19 einnetzte. Die Dortmunderinnen spielten die Partie routiniert zu Ende und gewannen schließlich durch das erste Bundesliga-Tor der sechzehnjährigen Nora Lueg mit 33:23.

Fazit

Die 568 Personen sahen in der Halle Wellinghofen einen ungefährdeten Sieg der Handballerinnen von Borussia Dortmund. Nach einer starken ersten Halbzeit war der Drops spätestens nach dem Lauf kurz nach dem Seitenwechsel gelutscht, als man mit 21:10 davon zog.

Ausblick

Am Sonntag (11.10.2026) steht für die Borussinnen das nächste internationale Heimspiel an. Anwurf gegen RK Krim aus Slowenien ist um 16 Uhr in der Helmut-Körnig-Halle.

Man sieht die Mannschaft beim Siegerfoto vor der Tribüne.
BVB/Pleye
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