BVB-Handballdamen gegen Halle

Die Mission Pokalverteidigung ist gestartet

Man sieht Lisa Antl beim Sprungwurf. Der Ball ist in ihrer rechten Hand. Der Blick ist fokussiert.
Bild: BVB/Pleye

Nachdem in der Liga schon vier Spieltage mit maximaler Punkteausbeute gespielt worden waren und man in der Champions League nach zwei Niederlagen einen Achtungserfolg im Heimspiel gegen CSM București (35:32) erzielen konnte, stand für die Dortmunderinnen nun die erste Partie im nationalen Pokal an. Wie der Zufall es wollte, traf man im Achtelfinale auf den SV Union Halle-Neustadt, den man zwei Wochen zuvor ebenfalls in der Halle Wellinghofen mit 33:24 besiegen konnte. Doch heute starteten die Uhren wieder bei null und die Mannschaft rund um Dortmunds Trainer Kay Rothenpieler hatte sich vorgenommen, den Sportverein aus Sachsen-Anhalt keineswegs zu unterschätzen.

Erste Halbzeit

Die Dortmunderinnen begannen mit Sarah Wachter, Lara Egeling, Mareike Thomaier, Guro Nestaker, Laetitia Quist, Merel Freriks und Kelly Vollebregt.

Die Wildcats warfen an, doch verschliefen den Spielbeginn. So parierte Sarah Wachter den ersten Abschlussversuch (2.). Im folgenden Angriff wurde den Borussinnen ein Siebenmeter zugesprochen, den Mareike Thomaier sicher zum 1:0 verwandelte (2.). Auch der zweite Angriffsversuch der Gäste konnte entschärft werden. Darüber hinaus traf Sarah Wachter selbst ins leere Tor zum 2:0 (2.).

Man sieht Sarah Wachter nach einer Parade auf dem Boden sitzen und jubeln.
Sarah Wachter glänzte heute mit starken Paraden · BVB/Pleye

Mareike Thomaier erhöhte anschließend durch zwei Buden auf 4:0 (4. und 6.), ehe die Gäste die erste Auszeit nahmen. Diese half aber eher den Dortmunderinnen, sodass kurzerhand durch Guro Nestaker auf 5:0 erhöht wurde, bevor die Wildcats durch Tina Wagenlader erstmals zum 5:1 trafen (7.). Die Schwarzgelben bauten ihre Führung aus und konnten zwischenzeitlich auf 8:2 stellen (11.).

Nachdem Halle-Neustadt wieder auf 12:8 herankommen konnte, nahm Kay Rothenpieler seine erste Auszeit (18.). Infolgedessen stellte Mareike Thomaier auf 13:8 (19.). Nach der Hütte von Paulina Stapurewicz zum 15:9 (21.) folgte eine mehrminütige Phase, in der beide Torfrauen mit Paraden glänzten.

Der Vorsprung von Dortmunds Handballdamen blieb ungefährdet, sodass man mit einem Stand von 19:12 auf der Tafel in die Kabine ging.

Zweite Halbzeit

Die Borussinnen gingen fulminant in den zweiten Durchgang. So traf Alina Grijseels zunächst zum 20:12 (32.), ehe Emma Hertha auf 20:13 stellte (32.). Die Schwarzgelben starteten nun einen Torlauf und zogen schließlich durch Dana Bleckmanns Bude mit 24:13 davon (35.). Die Dortmunderinnen spielten solide weiter und ließen die Wildcats nicht mehr herankommen.

Die 30-Tore-Marke wurde zügig in der 42. Minute geknackt, als Merel Freriks zum 30:19 einnetzte. Dennoch blieben die Wildcats im weiteren Verlauf unbeirrt bei ihrer Siebener-Angriffsformation, sodass die Dortmunderinnen vier Mal in Folge ins leere Tor werfen und auf 39:26 erhöhen konnten (52.). Die 40er-Marke wurde schließlich von Felina Menne mit dem 40:27 gerissen (53.). Am Ende stand ein verdientes 43:30 auf der Anzeigetafel.

Fazit

Die Borussinnen spielten von Beginn an wach und ließen den Wildcats keine Chance. Spätestens nach dem Torlauf kurz nach der Halbzeitpause gab es keinen Zweifel mehr, dass der Einzug ins Viertelfinale gesichert wird. Was allerdings anzumerken ist, dass weniger als 200 Personen den Weg nach Wellinghofen gefunden haben, was sicherlich auf verschiedene Gründe zurückzuführen ist.

Ausblick

Am Sonntag (04.10.2026) geht es für die schwarzgelben Handballerinnen auf der internationalen Bühne bei Sola HK weiter. Anwurf ist bei den Norwegerinnen um 14:00 Uhr.

Das nächste Heimspiel folgt am Mittwoch (07.10.2026) um 19:30 Uhr in Wellinghofen mit der Bundesligapartie gegen Buxtehude. Kommt gerne rum!

Man sieht die Mannschaft beim Siegerfoto vor der Tribüne.
BVB/Pleye
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